Klinische Ausbildung

Allgemeine Termine für alle KandidatInnen

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
02.09.2019
Montag
20:00 Uhr
Willkommensseminar für alle neuen Kandidat*innen

Dieses Einführungs-Seminar bietet neuen Kandi-dat*innen die Möglichkeit, das Institut kennenzulernen, sich bezüglich der Gestaltung der Weiterbildung zu orientieren und hiermit verbundene Fragen zu stellen.
 
Vera Kattermann
Margit Murr
04.09.2019Semesterbeginn

Biografie Ronald Fairbairn
Vernissage Juhani Seppovaara
„Unter dem Himmel Ostberlins“
 
Jens Tiedemann
10.12.2019Freies Psychoanalyse und Gesellschaft-Seminar

(Themenvorschläge bitte an Kandidat*innensprecher)
 
N.N.
17.12.2019
Dienstag
18:00 Uhr
Datenschutz (für alle Kandidat*innen und Dozent*innen)

Seit 25. Mai 2018 gilt auch in Deutschland die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Für Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen bedeutet dies vor allem, dass sie die Einhaltung des Datenschutzes nachweisen und Datenpannen unmittelbar melden müssen. Bei Nicht-Einhalten drohen hohe Bußgelder. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Fakten zur Datensicherheit benannt und Raum für individuelle Fragen gegeben werden.
 
Semra Dogan
29.01.2020

17:00 Uhr
Versammlung der KandidatInnen


 
29.01.2020

18:00 Uhr
Semesterabschluss

„Was geschieht, wenn wir unsere Autorität verleug-nen? oder „Wie uns die Gruppenanalyse helfen könnte, die gegenwärtigen sozialen Pathologien besser zu verstehen.“

im Anschluss: Vollversammlung (Kandidat*innen und Dozent*innen)
 
Christoph Seidler

 

Klinische Ausbildung ab dem 3. Studienjahr

(Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie – TP - , Teil 1)
Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumThemaDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
04.09.2019Arbeitsbündnis und Beziehungsaufbau

Es soll diskutiert werden, wie gerade diese beiden Aspekte sich zu Beginn einer Psychotherapie konstel-lieren, wie sie beachtet, gefördert, u.U. in ihrer Ent-wicklung behindert werden. Ich empfehle, Fallbeispiele aus der angegebenen Literatur oder eigene unter diesem Gesichtspunkt vorzuüberlegen.

Eckstaedt, A. (1995): Die Kunst des Anfangs. Frankfurt/M (Suhrkamp).
 
Jürgen Tietz
25.09.2019Der Kassenantrag

Wir werden uns mit Antragsmaterial der Dozent*innen und Teilnehmer*innen befassen, um zu erarbeiten, wie ein für das psychoanalytische Verständnis des Patienten hilfreicher und gleichzeitig effektiver Antrag an die KK geschrieben wird. Die psychodynamische Hypothese ist dabei das Kernstück.

 
Kati Albert-Horzetzky
30.10.2019TFP bei speziellen Indikationen/Psychoonkologie

Was geschieht, wenn eine Patientin unerwartet mit einer Krebsdiagnose in der Stunde erscheint? Wie integrieren wir eine onkologische Problematik in laufende Behandlungen? Im Seminar werden wir spezifische Faktoren der psychoonkologischen Therapie kennenlernen.

Herschbach P., Heußer, P. (2008): Einführung in die psycho-onkologische Behandlungspraxis. Stuttgart (Klett-Cotta).
 
Ruth Becker
13.11.2019Das Prinzip des Fokus als gestaltende Kraft

Ausgehend von Lachauers Konzept der therapeuti-schen Arbeit mit dem Fokus erfolgt eine Einführung in die Grundlagen der Fokusbestimmung und -formulierung.

Maaz, H.-J. (1997): Psychodynamische Einzeltherapie. Berlin (Pabst Science Publishers).
Lachauer, R. (1992): Der Fokus in der Psychotherapie.
München (Pfeiffer).

 
Beate Grunert-Baillet
27.11.2019Konflikt- vs. Struktur- vs. traumabedingte Pathologie

Anhand von Fallbeispielen soll unter Zuhilfenahme der Theorie gezeigt werden, wo es Abgrenzungen aber auch immer wieder fließende Übergänge gibt. Was heißt genau Konflikt, Struktur und traumabedingt? Ein hilfreiches Modell für die tägliche analytische Praxis entwickeln und im Austausch erproben.

Arbeitskreis OPD (2006): Operationalisierte Psychodynami-sche Diagnostik OPD-2. Bern (Huber).
Sack, Sachsse; Schellong (2013): Komplexe Traumafolgestörungen. Stuttgart (Schattauer).

 
Karl-Heinz Bomberg
11.12.2019Arbeit mit Ressourcen

Die Aktivierung von Selbstheilungskräften gilt als ein zentraler Wirkfaktor in der Psychotherapie. Im Seminar geht es um eine Haltung des "beidäugigen Sehens": neben dem Leiden und den Defiziten unserer Patien-t*innen auch ihre "Ressourcen" wahrzunehmen und sie in deren Nutzung zu unterstützen.

Lampe, A. (Hg.). (2013): Mit beiden Augen sehen: Leid und Ressourcen in der Psychotherapie. Stuttgart (Klett-Cotta).
Wöller, W., und Kruse, J. (2015): Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Basisbuch und Praxisleitfaden. Stuttgart (Schattauer).

 
Sabine Will
08.01.2020Die Container-Funktion des Therapeuten

Ausgehend von Bions Modell des Containments soll diese grundlegend therapeutisch-analytische Funktion theoretisch erläutert, anhand von Fallvignetten aufge-funden und in ihrer Störbarkeit diskutiert werden.

Bion, W.R.(1990): Eine Theorie des Denkens. In: Bott-Spilius, E. (Hg.): Melanie Klein heute.Bd.1 Stuttgart (Verlag Internat. Psychoanalyse. 225-235.
Zwiebel, R. (2007): Von der Angst, Psychoanalytiker zu sein. Stuttgart (Klett-Cotta).

 
Christina Matthé

 

Klinische Ausbildung ab dem 4. und 5. Studienjahr

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
18.09.2019Beginnen und Beenden der Therapiesitzung

Oft verdichten sich zu Beginn und am Ende der Thera-piestunde in Handlungsdialogen wichtige Themen und unbewusste interpersonelle Botschaften, die manchmal schwierig zu entschlüsseln und zu handhaben sind - aber auch Chancen für den therapeutischen Prozess bedeuten.

Streeck, U. (2002): Begrüßungen und Verabschiedungen. Kleine rituelle Handlungen zwischen Therapie und Realität. Forum der Psychoanalyse 18, 20-36.
Heisterkamp, G. (2002): Basales Verstehen. Handlungsdialoge in Psychotherapie und Psychoanalyse. Stuttgart (Klett-Cotta).

 
Frank Blohm
23.10.2019Der Umgang mit der freien Assoziation

Wie ernst nimmt es der Analytiker mit der freien Asso-ziation? Gibt er dem Patienten Zeit und Raum hierzu? Regt er an, weiter zu gehen, als er es von sich aus tut?

Bollas, Christopher (2011): Die unendliche Frage. Frankfurt/M (Brandes und Apsel).
 
Michael Froese
04.12.2019Der Wiederholungszwang

Die zentrale Herausforderung einer jeden Behandlung liegt darin, einen Ausweg aus der paradoxen Sackgasse zu finden, in der das potenziell Transformierende in das Bekannte und Statische übersetzt wird. Der Wiederholungszwang wird im Verhältnis zu Trauma, Psychopathologie und Heilung erörtert.

Freud, S. (1914): Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten. Frankfurt/M. (Fischer).
Teicholz, J. & Kriegman, D. (1998): Trauma, Repetition & Affect Regulation. The Work of Paul Russell. New York (Other Press).

 
Jens Tiedemann
18.12.2019Embodiment

Frühe Beziehungserfahrungen prägen die genetische Anlage des Säuglings und erhalten sich im Körper als sensomotorisch erlebbare Erinnerungen. Sie werden zu basal konstitutiven Elementen psychischer Prozesse und bestimmen aktuelles Denken, Fühlen und Handeln mit.

Leuzinger-Bohleber, M., Emde, R. & Pfeifer, R. (Hg.)(2013): Embodiment - ein innovatives Konzept für Entwicklungsfor-schung und Psychoanalyse. Göttingen (Vandenhoeck & Rup-
recht)

 
Andrea Huppke
15.01.2020Humor in der Behandlung

Es liegt so nahe, Humor in eine analytische Psychotherapie einfließen zu lassen, doch will dies gut bedacht sein, um durch falsche Anwendung keinen Schaden zu erzeugen. So möchte ich nach theoretischen Erläuterungen an Fallbeispielen zeigen, wie Humor den therapeutischen Prozess bereichern kann.

Rugenstein, K. (2018): Humor in der Psychotherapie. Göttingen (Vandenhoeck und Ruprecht).
Titze, M.; Eschenröder, C,. (1999): Therapeutischer Humor. Frankfurt/M. (Fischer).

 
Karl-Heinz Bomberg
22.01.2020Psychoanalytische Psychosentherapie

Seit der Novellierung der Psychotherapierichtlinien im Oktober 2014 ist es uns gestattet, auch psychotische Erkrankungen psychotherapeutisch zu behandeln. Nach einem Überblick über verschiedene Störungsbilder und Psychodynamik kommen behandlungstechnische Aspekte zur Darstellung und Diskussion.

Schwarz, F., Zabbert-Haugg, Ch., Wendl-Kempmann, G., Hering, W.u. Kampfhammer, H.-P. (2006): Psychodynamik und
Psychotherapie der Psychosen. Stuttgart (Kohlhammer)
Jackson, M. u. Williams, P. (2007): Unvorstellbare Stürme.
Jahrbuch der Psychoanalyse, Beiheft 22. Stuttgart-Bad Cannstadt.

 
Vera Söder

 

Kasuistisch-technische Seminare für klinische Semester

Tag: donnerstags // Zeit: 19:00-20:30 Uhr
Ort: Gruppe 1 – Raum IV // Gruppe 2 – Raum II // Gruppe 3 – Raum III

Hinweis: Bitte tragen Sie sich am Beginn des Semesters in die Liste verbindlich ein, die Sie an der WBA-Infotafel im Vorlesungsraum vorfinden. Es wird eine schriftliche Falldarstellung eines Behandlungsabschnitts vorausgesetzt.
 
DatumGruppe 1Gruppe 2Gruppe 3
12.09.2019Jens Tiedemann Sahab Eraslan,
Frank Horzetzky
Uta Blohm,
Kati Albert-Horzetzky
26.09.2019Frank Blohm,
Christina Matthé
Karl-Heinz Bomberg,
Katja Dittmann
Vera Kattermann,
Christoph Seidler
31.10.2019Adriane Wachholz-Abiodun,
Margit Murr
Chrisoph Seidler,
Sahab Eraslan
Karl-Heinz Bomberg
14.11.2019Vera Söder,
Katja Dittmann
Chrisoph Seidler,
Sahab Eraslan
Ruth Becker,
Margit Murr
28.11.2019Margit Murr,
Frank Horzetzky
Jürgen Tietz,
Christana Matthé
Vera Söder,
Uta Blohm
12.12.2019Robin VernerJens Tiedemann,
Katja Dittmann
Andrea Huppke,
Adriane Wachholz-Abiodun
16.01.2020Michael Froese,
Jürgen Tietz
Anette SimonKati Albert-Horzetzky,
Karin Teufel