Aktuelles

Willkommen auf der Website der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V. (apb). Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem psychoanalytischen Institut. Wir bieten die Ausbildung bzw. Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie für Ärzt*innen und Psycholog*innen in Berlin an. Bewerbungen sind laufend möglich.

 

Informationsveranstaltungen

Derzeit finden keine Informationsveranstaltungen statt.
 

Öffentliche Veranstaltungen

Hinweis zu der Zertifizierung der öffentlichen Veranstaltungen durch die PTK BerlinNach Möglichkeit sind alle unsere Veranstaltungen durch die PTK Berlin mit Fortbildungspunkten zertifiziert. Sie können entweder bei der Anmeldung zu einer Veranstaltung Ihre EFN Nummer direkt angeben, oder uns im Anschluss an die Teilnahme schreiben unter: veranstaltung@apb.de. Wir schicken Ihnen dann gerne eine Teilnahmebescheinigung zu.

23.09.2022 19 Uhr

Vortrag zum Thema
Jeder Mensch ist ein Patient

Clemens Krauss

Mit dem provokativ abgewandelten Zitat von Joseph Beuys („Jeder Mensch ist ein Künstler“) verweist Clemens Krauss auf einen Bereich seiner Tätigkeit als Künstler und Psychoanalytiker. Dass Biographien bei ihm nicht nur Ausgang jeder analytischen Arbeit sind, sondern auch im kreativen Bereich Material sein können, wird er anhand seiner aktuellen Kunstprojekte demonstrieren. Psychoanalyse kann dabei im öffentlichen Raum auch zum Instrument potentieller gesellschaftlicher Eingriffe werden.
07.10.2022 19 Uhr

Vortrag zum Thema
Transformationsprozesse im Umgang mit dem transgenerationellen Erbe des Nationalsozialismus

Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, (PAKH) e.V.
Dr. med. Peter Pogany-Wnendt und Kolleg*innen

Der Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust wurde 1995 von jüdischen und nicht-jüdischen deutschen Psychotherapeut*innen und Psychoanalytiker*innen gegründet. Das Erkennen und Mitteilen der eigenen Familiengeschichte erlaubt, traumatische und schuldbeladene Erfahrungen wie Krieg und Holocaust, auch in der zweiten und in den nachfolgenden Generationen, zu bearbeiten. Die ReferentInnen des Arbeitskreises berichten im Pluralog über ihre langjährige tiefgreifende Auseinandersetzung als Nachkommen von Verfolgten und Tätern des Nationalsozialismus. Zentral sind dabei die Transformationsprozesse, die notwendig sind, um das traumatische seelische Erbe zu überwinden.

Anmeldungen unter veranstaltung@apb.de
Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung hier überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!

08.10.2022 10:30 - 12 Uhr

Workshop zum Vortrag
Transformationsprozesse im Umgang mit dem transgenerationellen Erbe des Nationalsozialismus

Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, (PAKH) e.V.
Dr. med. Peter Pogany-Wnendt und Kolleg*innen

Der Workshop dient der vertieften Diskussion des Vortrags und der Möglichkeit zum Nachspüren persönlicher Resonanzen darauf. Dieser Workshop bietet Raum für einen Dialog zwischen den Nachkommen von Tätern und Opfern des Nationalsozialismus und allen, die sich mit diesem Themenfeld aus einer persönlichen Perspektive näher auseinandersetzen möchten.

Achtung: Die Teilnahme ist begrenzt auf 15 Teilnehmer*innen. Anmeldung erforderlich.
Anmeldungen unter veranstaltung@apb.de


01.11.2022 20 Uhr

Vortrag zum Thema
Enacting Inequalities: Normative Unconscious Processes in Clinic and Culture

Prof. Lynne Layton.

Der Vortrag wird auf Englisch stattfinden. Der Vortrag geht der Frage nach, wie eine 'soziale Psychoanalyse' aussehen könnte - in der klinischen Praxis und generell im sozialen Feld. Unter Bezugnahme auf andere Psychoanalytiker*innen, die das Soziale und das Psychische verknüpft haben, stellt sie das Konzept normativer unbewusster Prozesse vor. Dieses eröffnet einen Zugang dazu, wie Rassismus, Heterosexismus, Klassismus und andere soziale Ungleichheiten unbewusst reproduziert werden. Anschließend an Davoines und Gaudillières Begriff der Big History wird sie dann ausloten, wie Therapeut*innen der unbewussten Reproduktion sozialer Ungleichheiten, zumal unter neoliberalen Verhältnissen, widerstehen können.

Lynne Layton, Ph.D. in Clinical Psychology und Comparative Literature, ist Psychoanalytikerin und Supervisorin am "Massachusetts Institute for Psychoanalysis" und Mitglied des "BIDMC Psychiatry Department" in der Harvard Medical School. Sie ist frühere Präsidentin der "Section IX" (Psychoanalysis for Social Responsibility) der APA, sowie Gründerin von "Reflective Spaces/Material Places Boston", einer Gruppe psychodynamischer Therapeut*innen, die im Bereich der Gemeindepsychologie und sozialen Gerechtigkeit engagiert ist. Sie ist zudem Teil des Organisationskommites der "Grassroots Reparations Campaign".

Ausgewählte Veröffentlichungen: Toward a Social Psychoanalysis: Culture, Character, and Normative Unconscious Processes (2020); Who’s That Girl? Who’s That Boy? Clinical Practice Meets Postmodern Gender Theory (2004); Psychoanalysis, Class and Politics: Encounters in the Clinical Setting (with Nancy Caro Hollander and Susan Gutwill, 2006).

Der Vortrag findet digital auf Zoom statt.
Bei Rückfragen bitte gesellschaft@apb.de kontaktieren.

Tickets können hier erworben werden. Es ist nur eine begrenzte Anzahl an Tickets erhältlich:...Tickets kaufen
Hinweis zu den Tickets: Preisnachlass/Ermäßigung für Schüler*innen/Studierende/Auszubildende/Sozialhilfeempfänger*innen etc. auf Anfrage an gesellschaft@apb.de möglich.
18.11.2022 19 Uhr

Vortrag zum Thema
Neue Übertragungskonstellationen

Dr. Aleš Vapenka

Im Zuge der Entpathologisierung der Homosexualität im Fachfeld der Psychoanalyse ergeben sich "neue" Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen. Deren Einfluss auf konkrete psychoanalytische Arbeit wird im Vortrag untersucht.
10.02.2023 19 Uhr

Vortrag zum Thema
Eine Écriture féminine im internationalen Film: Margarethe von Trotta, Chantal Akerman, Claire Denis und Sophia Coppola

Dr. Andreas Jacke

Alle vier Regisseurinnen nehmen in der heutigen Kinolandschaft aufgrund ihrer eigenwilligen Filmsprachen eine sehr exponierte Stellung durch ihre Arbeit im Frauenfilm ein. Die vier verschiedenen feministischen Filmsprachen sollen vor einem psychoanalytischen Hintergrund, der die Biografien der Autorinnen beschreibt, erläutert werden. Außerdem soll die feministische Kritik am Phallozentrismus, wie sie in den Filmen durch die Écriture féminine vorgeführt wird, erläutert werden.
17.03.2023 19 Uhr

Vortrag zum Thema
Verletzlichkeit des Individuums - Verletzlichkeit der Gesellschaft

Prof. Dr. Hans-Jürgen Wirth

In seinem Vortrag wird es Hans-Jürgen Wirth um Verletzlichkeit als Teil eines neuen psychoanalytischen Menschenbildes gehen. Die Verletzlichkeit des Individuums in einer zunehmend verletzlichen Gesellschaft ist Teil seiner Darstellung und Auseinandersetzung.
21.04.2023 19 Uhr

Vortrag zum Thema
Von der Signifikanz innerer Werte

Dr. Ruth Becker

Im Vortrag soll der Versuch unternommen werden, die Bedeutung des Ich-Ideal-Konzepts für therapeutische Prozesse am Beispiel des Phänomens Mut auszuleuchten.
  

Veranstaltungen des Lehrverbunds

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