Aktuelles

Willkommen auf der Website der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin e.V. (apb). Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem psychoanalytischen Institut. Wir bieten die Ausbildung bzw. Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie für Ärzt*innen und Psycholog*innen in Berlin an. Bewerbungen sind laufend möglich.

 

Informationsveranstaltungen

Zur Zeit finden keine Informationsveranstaltungen statt.
 

Öffentliche Veranstaltungen

03.09.2021 19 Uhr Vortrag

Feministische und queere
Perspektiven zur Psychoanalyse
des Begehrens


Prof. Dr. Helga Krüger-Kirn

Gender-Aspekte haben einen weitreichenden Einfluss darauf, wie Symptome artikuliert, Hilfen in Anspruch genommen, Diagnosen und Therapieziele formuliert und Therapien durchgeführt werden. Insofern politische und persönliche Geschichte am Subjekt ineinandergreifen, bleibt die berechtigte Frage, ob und inwieweit in der psychoanalytischen Theorie und Praxis gesellschaftliche Diskriminierungen ausreichend reflektiert werden. Dies erfolgt anhand von Ihren Fragen/Beispielen und Fallvignetten.

Helga Krüger-Kirn, Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., Honorarprofessorin an der Philipps-Universität Marburg. Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Lehranalytikerin (DGPT) und Dozentin für analytische Paar- und Familientherapie sowie Körper-Psychotherapie. Sie arbeitet in freier Praxis in Marburg. Aktuell Forschungen und Veröffentlichungen zu Mutterschaft und Mütterlichkeit sowie zu Anti-Feminismus in der Gesellschaft, zuletzt Elternschaft und Gendertrouble. Geschlechterkritische Perspektiven auf den Wandel der Familie. Budrich-Verlag, 2021 www.praxis-krueger-kirn.de.

Der Vortrag ist als hybrid Veranstaltung geplant. Daher ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Anmeldung angeben, ob Sie in Präsenz oder digital teilnehmen möchten! Bitte melden Sie sich bis zum 30.08.21 beim Sekretariat der Apb unter veranstaltung@apb.de.
04.09.2021 10:30 - 12 Uhr Workshop

Workshop zum Vortrag am Vortag
"Behandlungstechnische Reflexionen auf feministische und queere Perspektiven zur Psychoanalyse des Begehrens"


Anhand von eigenen Fallvignetten und Fragen können Einstellungen zu Geschlecht und Gender und damit verbundene Zuschreibungen reflektiert werden.
Gender-Aspekte haben einen weitreichenden Einfluss darauf, wie Symptome artikuliert, Hilfen in Anspruch genommen, Diagnosen gestellt, Therapieziele formuliert und Therapien durchgeführt werden. Je nach Geschlechtszugehörigkeit von Patient*in und Psychotherapeut*in werden diese „gender-aufgeladenen“ Themen unterschiedlich aufgefasst. Gerade um diese Verwobenheit nicht auszublenden, ist eine selbstreflexive Haltung in Bezug auf Geschlechtervorstellungen, Begehrensweisen, theoretische Erklärungsmuster und eigene Projektionen unumgänglich.

Für die Teilnahme am workshop ist die Teilnahme am zugehörigen Vortrag am 03.09.21 (siehe oben) Voraussetzung. Der workshop wird ausschließlich in Präsenzform stattfinden, daher ist die Teilnehmer*innen-Anzahl leider begrenzt. Melden Sie sich dementsprechend bitte zeitnah und spätestens bis zum 30.08.21 an unter veranstaltung@apb.de.
19.11.2021

Wahrheit und Lüge aus psychoanalytischer Sicht

Maria Heiming

Wir streben nach Wahrheit, empfinden sie als Nahrung für die Seele, flüchten aber auch gern in die Lüge, weil die Wahrheit oft schmerzhaft, gar unerträglich ist. Wie geht die Psychoanalyse mit diesem Konflikt um - das soll theoretisch und mit einer klinischen Vignette erörtert werden.

Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung hier überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!
18.01.2022 19 Uhr

Die Geschwisterbeziehung im Spannungsverhältnis zwischen Selbst und Objekt

Adam-Lauterbach, Dorothee

Aufgrund der emotional und körperlich erfahrbaren Nähe zwischen Geschwistern steht die Subjekt-Objekt in einem Spannungsverhältnis, das immer wieder neu aus balanciert werden muss. Erweitert die Geschwisterdynamik die innere Objektwelt, so können sowohl mangelnde Abgrenzung und als Gegenpol zu viel Distanz belastende Einflüsse auf die Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung und auf die Fähigkeit zur Beziehungsregulierung haben.

Hinweis: Aufgrund der pandemischen Situation bitte unmittelbar vor der Veranstaltung hier überprüfen, ob die Veranstaltung im Institut, digital oder als Hybrid stattfindet!