Veranstaltungen

Informationsveranstaltungen

DatumUhrzeitVeranstaltung
Die nächste Info-Veranstaltung veröffentlichen wir in Kürze an dieser Stelle. In der rechten Spalte können Sie sich auch zu unserem Newsletter anmelden.

 

Öffentliche Veranstaltungen

Hinweis: Fortbildungspunkte für die öffentlichen Vorlesungen und Seminare an der APB für approbierte Psychologische Psychotherapeut/innen und Ärzt/innen sind bei der zuständigen Kammer beantragt. Für Seminare bitten wir um Anmeldungen im Sekretariat der APB (E-Mail: info@apb.de). Ihre Anmeldung zu Seminaren ist verbindlich, eine gesonderte Bestätigung erfolgt nicht. Veränderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Veranstaltungsort (soweit nicht anders angegeben):
APB Vorlesungsraum in der APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
DatumUhrzeitThemaDozent
23.06.201719:00 UhrWie können wir die Dynamik psychoanalytischer Institutionen verstehen?

Dieser Vortrag wird sich mit der Frage auseinandersetzen, warum es so schwierig ist, in psychoanalytischen Institutionen gedeihlich zusammenzuarbeiten. Dabei wird sowohl auf die gegenwärtige Situation psychoanalytischer Institute eingegangen, als auch auf die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. Lassen sich diese Schwierigkeiten mit Hilfe psychodynamischer Ansätze in der Organisationsberatung überwinden?

Eintritt: Frei
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
Andreas Herrmann
24.06.201710:30-12:00 UhrSeminar zum Vortragsthema vom 23.06.2017

Wie können wir die Dynamik psychoanalytischer Institutionen verstehen?

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Keine
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
Andreas Herrmann

 

Externe Veranstaltungshinweise

DatumUhrzeitThemaVeranstalter
24.06.2017
17:00-24:00 UhrLange Nacht der Psychoanalyse

Inzwischen fast schon eine gute Tradition! Auch in diesem Jahr werden die Berliner Psychoanalytischen Institute wieder ein vielfältiges Programm rund um die Psychoanalyse anbieten. Gemeinsam mit der IPU (Stromstr. 2) gehen wir am 24.06.2017 im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften in die vierte Runde.

Die kontinuierlich steigenden Besucherzahlen in den letzten Jahren haben eindrucksvoll gezeigt, dass es ein großes Interesse an psychoanalytischen Themen gibt. In der Vorbereitungsgruppe wurde gefeiert, die Erfahrungen und Eindrücke von Besuchern und Dozenten wurden diskutiert, und nun hat die Arbeit für die nächste Lange Nacht begonnen. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Ideen für Beiträge und natürlich auf eine weitere gelungene Veranstaltung im Juni 2017. Aktuelle Informationen hierzu werden Sie wieder hier finden.

Veranstaltungsort (extern):
International Psychoanalytic University (IPU), Stromstraße 2, 10555 Berlin
Berliner psychoanalytische Institute

 

Vergangene öffentliche Veranstaltungen

DatumUhrzeitThemaDozent
17.03.201719:00 UhrSupervision und psychoanalytische Ausbildung

Die Supervision bildet zusammen mit der Lehranalyse den Kern der psychoana­lytischen Ausbildung. Ähnlich wie bei der Lehranalyse dürfte die Variationsbreite unter den verschiedenen Supervisionen allerdings erheblich sein. Im Vortrag soll die Supervision daraufhin untersucht werden, welche Funktionen sie im Prozess der Krankenversorgung und in der Ausbildung von Analytikern hat. Die verschiedenen Funktionen führen zu unterschiedlicher Handhabung im Supervisionsstil, in den Inhalten der Supervision und in der Interaktion mit dem Supervisanden, die im Vortrag beleuchtet und diskutiert werden.

Eintritt: Gäste 10 Euro
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
Roderich Hohage
18.02.201710:30-12:00 UhrSeminar zum Vortragsthema vom 17.02.2017

Analytische Supervision - Überlegungen zu Theorie und Technik mit klinischen Vignetten

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
Sigrid Weidlich
17.02.201719:00 UhrAnalytische Supervision - Überlegungen zu Theorie und Technik mit klinischen Vignetten

Freud´s Mittwochsrunde vor 100 Jahren war wohl die erste Gruppe von Psychoanalytikern, die sich regelmäßig trafen, um durch Falldarstellungen bei ihrem Lehrer Freud das Verständnis schwieriger Patienten zu erweitern. Seither hat sich analytische Theorie und damit auch die Theorie der Technik und deren Anwendung in der klinischen Situation verändert. Entsprechend hat  sich auch das Modell der Supervision verändert. Das Modell, dass eine Beziehung von zwei Personen - Patient und Behandler - einer dritten Person - Supervisor - zur Beurteilung vorgestellt wird, hat sich verändert zu dem Modell einer Beziehung, in die dieser Dritte über projektive Identifikation unbewusst ebenfalls gerät und diesen Prozess zugleich zu begreifen versucht.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr: Gäste 10€
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
Sigrid Weidlich
18.01.201720:30 UhrVoll- und teilstationäre Behandlung von depressiven, somatoformen und Angst- Störungen aus gruppenanalytischer Perspektive

Im Falle stationärer Behandlungen befinden sich Patienten immer in einem Gruppenkontext. Es bilden sich zahlreiche Interaktionen innerhalb der Patientengruppe, aber auch zwischen Behandlerteams und den Patienten. Die Behandlungsdauer ist kurz und viele Patienten weisen strukturelle Störungen auf. Ziel des Vortrags soll es sein, ein Behandlungsmodell vorzustellen, das diese Faktoren therapeutisch in ein multiprofessionelles Konzept integriert.

Keine Anmeldung erforderlich.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
 
Stefan Rupprecht
21.12.201620:30 UhrWie aus C. Doyles SHERLOCK HOLMES die TV-Serie SHERLOCK wurde

Seit Jahrzehnten geistert die Figur des berühmtesten aller Privatdetektive durch unsere Kultur- und Medienlandschaft. Meistens traten Sherlock Holmes und Dr. Watson jedoch in der viktorianisch geprägten Welt des 19. Jahrhunderts, in den Nebelschwaden von London in Erscheinung. Mein Vortrag möchte nun anhand einiger Filmbeispiele aus der aktuellen Filmreihe Sherlock (seit 2010) zeigen, was notwendig war, um diese zwanghafte und etwas veraltete Figur auf den Stand des 21. Jahrhundert zu bringen. Dabei erhielt der sympathische Detektiv nicht nur einen Laptop und einen stärkeren Watson, sondern auch einen tiefergehenden Einblick in seine psychischen und sozialen Probleme, weshalb er sich selbst nun als ein „hochfunktionaler Soziopath“ bezeichnet.

Der Vortrag möchte sich auch und vornehmlich mit dem Soundtrack der Serie beschäftigen. Sherlock ist eine sehr innovative Filmreihe, die sich durch ein starkes Tempo auszeichnet, welches ganz offensichtlich auch durch die Musik unterstützt wird. Die Musik wurde von David Arnold und Michael Price geschrieben. Anhand ihres Score soll ein aktuelles Sounddesign gezeigt werden, bestehend aus Musikmotiven für Personen und Stimmungen, ironischen Musikakzenten und musikalischen Zitaten.

Keine Anmeldung erforderlich.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Andreas Jacke
02.12.201619:00 UhrDas Hysterische im psychoanalytischen Diskurs -
das Hysterische des psychoanalytischen Diskurses: Grenzüberschreitungen


Der Vortrag beschäftigt sich mit der Eigenheit psychoanalytischen Denkens sowie dessen Abkunft und Formatierung. Dabei wird die Frage im Mittelpunkt stehen, ob und in welcher Hinsicht sich Hysterisches in dieses Denken eingetragen hat und ob womöglich gar von partiellen Strukturanalogien zwischen beiden die Rede sein kann.

Eintritt frei
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Lilli Gast
16.11.201620:30 UhrDie Gruppe als Insel im Ozean der Konflikte

Am Fallbeispiel einer russischsprachigen Selbsterfahrungsgruppe mit deutschen Leitern in Moskau zwischen 2013 und 2015 werden Wechselwirkungen zwischen den Rahmenbedingungen und der Gruppendynamik in einem gruppenanalytischen Setting erörtert. Neben den transgenerational wirkenden Traumata in der Matrix der Gruppe spielt im Verlauf zunehmend die real bedrohliche Situation (Kiewer Maidan / Krieg in der Ostukraine) eine prägende Rolle.

Keine Anmeldung erforderlich.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Stephan Heyne,
Beate Grunert-Baillet
15.10.201610:30-12:00 UhrSeminar zum Vortragsthema vom 14.10.2016

Psychoanalytische Familientherapie

Die im Vortrag erworbenen Kenntnisse können im Seminar erweitert und vertieft werden.

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Günter Reich
14.10.201619:00 UhrPsychoanalytische Familientherapie

Kenntnisse familiendynamischer Prozesse sind für alle Bereiche der Psychotherapie und Psychosomatischen Medizin relevant, auch für die ambulante psychotherapeutische Praxis. Es werden Grundkonzepte psychoanalytischer Familientherapie vorgestellt: Mehrgenerationen-Perspektive, Bezogene Individuation, Loyalitätsdynamik, Delegationen, Arbeitsbündnis und Übertragung, Methoden psychodynamischer Familientherapie. Die Darstellung erfolgt anhand von Fallbeispielen (Video).

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr: Gäste 10€
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Günter Reich
18.06.201611:00-12:30 UhrSeminar zum Vortragsthema vom 17.06.2016

Modifizierte psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten – Mathias Hirsch

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Mathias Hirsch
17.06.201619:00 UhrModifizierte psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten

Zur Wiederherstellung der Symbolisierungs-fähigkeit im Containing (Fonagy und Target) gehören u. a. metaphorische Deutung, die Verwendung psychodramatischer Elemente, die Beachtung der Körpergegenübertragung. Das Wiedererleben des Traumas in der Übertragung und die sorgfältige Schuldgefühl-Differenzierung fördern die Entwicklung von Ich-Grenzen und die Trennung vom traumatischen Introjekt.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr: Gäste 10€
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Mathias Hirsch
17.06.201617:00-18:30 Uhr"Radical, Sullen Atheists or Devoted Mourners? On Mourning Disappearances in Kashmir"

Mourning, as a response to loss, has concerned psychoanalysis from the beginning. Within psychoanalytic literature, thoughts on complications in mourning, its expression, absorption and conclusion have led to understanding of what is and what is not a successful mourning. Although such formulations have their significance, they fail to contextualise the meaning of loss in the life of the mourner. Embedded in the context of disappearances in Kashmir, the paper reflects on the process of mourning as an attempt to address the presence of the other within when there is a widespread denial of loss. The paper attempts to revisit mourning, through the fantasy of incorporation, as a wish for ego-relatedness. The paper argues to restore transitional space in mourning, between ‘relinquishing’ the ties with the lost object and the wish to nurse the other inside the mourner’s self.

Der Workshop wird in englischer Sprache sein und ist für
KandidatInnen, Mitglieder und Gäste offen.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Shifa Haq
Indien
20.05.201619:00 UhrMobbing - Ist immer das Opfer schuld? Gruppen- und Einzeldynamik von Ausstoßungsprozessen

»Mobbing« ist heutzutage in aller Munde, so sehr, dass man inzwischen schon oft mit skeptischen Ohren zuhört, wenn jemand sagt: »Ich bin ge-mobbt« worden. Wenn wir als Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker zuhören, dann oft mit der Haltung: »Und was könnte Ihr Anteil daran sein?« Dies kann bisweilen dazu führen, dass Patienten das Gefühl bekommen, selber schuld zu sein, an dem, was ihnen widerfährt. Aber mindestens ebenso wichtig wie der Anteil des Opfers ist der Anteil der Täter. Welche Dynamiken könnten in einer Gruppe wirksam sein, die versucht, ein Gruppenmitglied auszustoßen? Welche Gruppenmitglieder bieten sich dafür an? Ausstoßungsprozesse in Gruppen erleben wir fast täglich. Auch und gerade angesichts unserer Geschichte haben wir die Verantwortung, solche Dynamiken rechtzeitig einschätzen zu lernen.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr: Gäste 10€
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Diana Pflichthofer
16.03.201620:30 UhrThe One and (L)on(e)ly? - Eine psychodynamische Betrachtung der Einzelkindsituation

Das Aufwachsen als Einzelkind ist im Gegensatz zu früher zur Normalität geworden. Im Vortrag werden metapsychologische und psychodynamische Aspekte dargestellt, die verhelfen das Verständnis der psychischen Entwicklung als Einzelkind zu vertiefen. Dabei geht es nicht um einen pathologischen Blick auf das Dasein als Einzelkind, sondern um ein tieferes Verstehen der damit verbundenen spezifischen Entwicklungsanforderungen.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebührenfrei.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dorothee Adam-Lauterbach (APB)
20.02.201611:00-12:30 UhrSeminar zum Vortragsthema vom 19.02.2016

Beendigung und Zielsetzung der Analyse bei Freud und Lacan – Raymond Borens

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Raymond Borens
19.02.201619:00 UhrBeendigung und Zielsetzung der Analyse bei Freud und Lacan

Fragen der Beendigung und der Zielsetzungen der Analyse sind keine technischen Angelegen-heiten sondern Themen der psychoanaly-tischen Ethik, welche ihrerseits natürlich fundamentale Auswirkungen auf die Technik haben werden. Ihre Formulierungen reichen von der Beseitigung des Symptoms über die Adaptation an die Wirklichkeit bis hin zu der Aufforderung in seinem Begehren nicht nachzugeben und zu der (allerdings modifizierten) Bewahrung des für die Subjektkohäsion so wesentlichen Symptoms.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr: Gäste 10€
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Raymond Borens
20.01.201620:30 UhrSchmerz und Aggression

Verdrängte Aggressionen können zu erheblichen Spannungen im ganzen Körper führen. Wie wird dieses Spannungsfeld in einer analytischen Therapie zugänglich? Wie erreicht man die somatisierten Aggressionen im Beziehungsgeschehen? Ein Fallbeispiel soll darüber Zeugnis ablegen.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebührenfrei.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Jürgen Golombek & Karl-Heinz Bomberg (APB)
12.12.201511:00-12:30 UhrDas Humordrama

Das Humordrama ist eine spezifische Methode zur Behandlung von Gelotophobie. Dr. Michael Titze hat diese Behandlungsmethode vor 15 Jahren in Zusammenarbeit mit der therapeutischen Clownin Erika Kunz entwickelt und in der Folge erprobt. In diesem Workshop werden die methodischen Voraussetzungen des Humordramas anschaulich erläutert und demonstriert.

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Michael Titze
11.12.201519:00 UhrDie Gelotophobie – eine spezifische Facette der Sozialphobie

Einige Menschen schmerzt das Lachen in der Seele. Bei jedem noch so beiläufig gehörten Gelächter vermuten sie, da lacht jemand über sie. Diese Störung wird als „Gelotophobie“ (= Angst vor Lachen) bezeichnet. Dieses diagnostische Konzept, das seit kurzem weltweit untersucht wird, stellt der Vortrag vor.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr: Gäste 10€
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin

Michael Titze
06.-07.11.2015Freitag ab 18 Uhr
Samstag ab 09:30 Uhr ganztägig

Psychoanalyse im transkulturellen Raum


Tagung zum 25-jährigen Jubiläum der APB


Die Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V. (apb) wurde nach dem Fall der Berliner Mauer im September 1990 gemeinsam von ÄrztInnen und PsychologInnen im Haus der Gesundheit am Alexanderplatz gegründet. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Arbeitsgemeinschaft zu dem psychoanalytischen Ausbildungsinstitut in Berlin-Mitte. Aufgrund ihrer Geschichte ist in der APB eine klinisch-psychohistorische Perspektive entstanden, die gegenwärtig um interkulturelle Themen ergänzt wird. Heute ist die APB ein weiterhin wachsendes, lebendiges psychoanalytisches Institut. Wir laden unsere Mitglieder, KandidatInnen, Alumni, aber auch alle Lehrenden, befreundete und interessierte KollegInnen ganz herzlich ein, zu uns zu kommen und mit uns das Bestehen der APB zu feiern.

Die Tagung ist mit 9 Fortbildungspunkten (Fr = 3 + Sa = 6) bei der Psychotherapeutenkammer Berlin zertifiziert.

Tagungsprogramm und Online-Anmeldung

Ort: Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
Prof. Dr. Jürgen Körner, Mitglieder der APB
14.10.201520:30 UhrSensibilisierung für Schamgefühle in der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie

Scham ist ein Problem, dessen Existenz in der Psychotherapie stillschweigend hingenommen, jedoch von vielen Therapeuten unterschätzt wird. Ein Affekt wie Scham, der größtenteils durch seine „Maskierungen“ auftaucht, ist teilweise schwer zu identifizieren und vom Patienten, wie vom Therapeuten zu benennen. Das Spiel von Verbergen, Enthüllung und Sich-Zeigen ist primär ein sozialer Vorgang. Der „Blick des Anderen“ ist dabei das entscheidende Moment. Die besondere Eigenschaft der Scham – ihre ansteckende Natur – ist ein Hinweis auf ihre intersubjektive Natur. Die besonderen Implikationen des Vis-a-vis-Settings der tiefenpsychologischen Behandlung, im Gegensatz zum Couchsetting, sollen für die Bearbeitung von Schamkonflikten herausgearbeitet werden.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebührenfrei.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Jens Tiedemann (APB)
20.06.201510:30-12:00 UhrKasuistisches Seminar zum Vortragsthema vom 19.06.2015

Prof. Dr. phil. Elfriede Löchel: Psychoanalytische Haltung

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin

Prof. Dr. phil. Elfriede Löchel
19.06.201519:00 UhrPsychoanalytische Haltung

Der Vortrag fragt, wozu Psychoanalytiker ein Konzept wie „psychoanalytische Haltung“ überhaupt brauchen. Er zeigt, dass dieses Konzept in der jüngeren Geschichte der Psychoanalyse als eine Antwort auf verschiedene durch die analytische Methode selbst hervorgebrachte Herausforder-ungen zu verstehen ist. In diesem Zusammenhang werden die aktuelle Auffassung der Haltung als „gemeinsame Schöpfung“ des analytischen Paars sowie der dekonstruktive Charakter der psychoanalytischen Methode diskutiert.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr €: Gast 10,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Prof. Dr. phil. Elfriede Löchel
16.05.201510:30-12:00 UhrKasuistisches Seminar zum Vortragsthema vom 15.05.2015

Prof. Dr. Ilka Quindeau: Ist die Unterscheidung homo- oder heterosexuell psychoanalytisch sinnvoll?

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Prof. Dr. Ilka Quindeau
15.05.201519:00 UhrIst die Unterscheidung homo- oder heterosexuell psychoanalytisch sinnvoll?
Die Frage nach der Entstehung der sexuellen Orientierung hat Psychologie und Sexualwissenschaft vielfach beschäftigt. Die Lösung dieses Rätsels ist indes ausgeblieben. Vor diesem Hintergrund wird ein theoretisches Modell einer geschlechtsübergreifenden menschlichen Sexualität vorgestellt, das die Polarität von Männlichkeit und Weiblichkeit überwindet und die Geschlechterspannung nicht zwischen Männern und Frauen, sondern in jeder einzelnen Person ansiedelt.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr €: Gast 10,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Prof. Dr. Ilka Quindeau
20.03.201519:00 UhrVergessen, Verdrängen oder Metabolisieren? Nachdenken über Wiederkehr und Verarbeitung kollektiver Geschichtsphänomene

In Deutschland erleben wir einen Erinnerungs-Boom in Bezug auf die Folgewirkungen der NS-Zeit. Im Vortrag werden die Besonderheiten gesellschaftlichen Erinnerns aus psychoanalytischer Perspektive reflektiert und mit Fallvignetten aus unterschiedlichen politischen und kulturellen Kontexten zur Diskussion gestellt.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebührenfrei.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dr. phil. Dipl.-Psych. Vera Kattermann, APB e.V.
21.02.201510:30-12:00 UhrKasuistisches Seminar zum Vortrag vom 20.02.2015

Dr. Herbert Will, München: Ungesättigte und gesättigte Deutungen: die intersubjektive und objektale Matrix in der analytischen Situation

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dr. Herbert Will, München
20.02.201519:00 UhrUngesättigte und gesättigte Deutungen: die intersubjektive und objektale Matrix in der analytischen Situation

In dem Vortrag wird das Konzept der ungesättigten und gesättigten Deutung vorgestellt, das Antonio Ferro, angeregt durch Bion, entwickelt hat. Anhand klinischer Beispiele wird es verbunden mit dem unbewussten Quellgrund der analytischen Situation, der sich intersubjektiv und objektal ausgestaltet.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr €: Gast 10,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dr. Herbert Will, München
21.01.201520:30 UhrSchmerz und Masochismus

Schmerz und Masochismus scheinen ein vertrautes Paar. Über den Schmerz gibt es eine Liebe zum Organ oder die libidinöse Besetzung des Selbst. Im Gegensatz dazu stehen Unterwerfung und leiden müssen als autoaggressive Besetzung des Selbst. An einem Fallbeispiel sollen diese Muster und Mechanismen zur Darstellung kommen.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebührenfrei.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dipl.-Psych. Jürgen Golombek, Potsdam /
Dr. Karl-Heinz Bomberg, Berlin
17.12.201420:30 UhrMännlichkeit in der türkischen Kultur

Die Männlichkeit ist ein in der Kultur aktiv hergestelltes Konstrukt.
Dieses kulturelle Konstrukt entfaltet sich in der türkischen Kultur in folgenden Etappen: Jungenalter, Beschneidung, Militärdienst, Heirat, Migration und Arbeit. Diese Entwicklung verläuft aber nicht geradlinig, sondern sehr konflikthaft, was im Vortrag verdeutlicht werden soll.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebührenfrei.
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dipl.-Psych. Sahap Eraslan, Berlin
22.11.201410:30-12:00 UhrSeminar zum Vortrag vom 21.11.2014

Das Seminar vermittelt einen Einblick in psychodynamische Aspekte von Organisationen (Institute). Beispiele der Seminarteilnehmer aus eigenen Organisationserfahrungen sind willkommen.

Anmeldung erbeten unter: info@apb.de
Gebühr €: Gast 20,- / APB-Mitglied 10,- / Kandidat/in 5,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin
Dr. Isabella Deuerlein
München
21.11.201419:00 UhrPsychodynamische Aspekte in Institutionen oder das Unbewusste in Organisationen und „Instituten“

„Organisationen auf die Couch“ zu legen, psychodynamisch zu verstehen und „zu behandeln“ basiert auf einer 60jährigen psychoanalytischen Tradition, die zunehmend auch von psychoanalytischen Instituten für das Verstehen der eigenen Organisationsdynamik angewandt wird.

Keine Anmeldung erforderlich.
Gebühr €: Gast 10,-
Ort: APB e.V., Invalidenstr. 115, 10115 Berlin

Dr. Isabella Deuerlein
München
25.10.2014 & 26.10.2014Sa. 13:00 - 19:00 Uhr
So. 09:00 – 12:00 Uhr
Ethnopsychoanalytischen Deutungswerkstatt (EDW)
in Berlin an der APB


Die Anmeldung bitte bis zum 20.10.2014 an Sahap Eraslan eraslansahap@web.de; aufgrund der Beschränkung der Teilnehmerzahl werden die Zusagen in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt.
Bitte teilen Sie bei der Anmeldung mit, ob Sie eine Fallvignette vorstellen möchten.

Sahap Eraslan, Berlin
18.06.201420.30 UhrPsychodynamische Psychosen-Psychotherapie - Erfahrungen und Nachdenken zu psychoanalytisch begründeter Psychotherapie für Menschen mit psychotischen Zuständen

Nach über 20 Jahren Arbeit als Psychiater und Psychotherapeut, der sich als Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker versteht, soll ein Überblick zur Indikation, zum Verlauf und einigen Ergebnissen der Psychosentherapie v.a. im ambulanten Setting gegeben werden. Eine Kasuistik wird veranschaulichen, welche Möglichkeiten und Herausforderungen an alle Beteiligten gestellt werden.
 
Dr. Stephan Alder
Berlin
25.04.201419.00 UhrParadoxe Freiheit und Selbstausbeutung

Jede Gesellschaftsordnung, jede Kultur und insbesondere jede Sozialökonomik hat ihre Wirkungen und Nebenwirkungen, ihre sozialen Pathologien und die davon Betroffenen. Wie aber gerät soziale Pathologie in das Individuum? Das zu verstehen ist eine Domäne der Psychoanalyse. Anhand einer Fallgeschichte sollen diese Prozesse und deren Auflösung geschildert werden.
 
Dr. Christoph Seidler
Berlin
21.-23.03.2014ganztägigTagung der Freien Institute an der APB

Psychoanalytische Ausbildung im Wandel
Tagungsort: Kaiserin Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
verschiedene Dozenten
22.02.201411:00 UhrSeminar zum Vortrag vom 21.2.2014

Eintritt: Gäste 20 Euro, APB-Mitglieder 10 Euro, Kandidaten 5 Euro
Anmeldung erbeten: info@apb.de
 
Dr. Ursula Gast
Dammholm
21.02.201419.00 UhrDissoziative (Identitäts-)Störungen erkennen und behandeln

Dissoziative Störungen kommen mit 5-15 % regelmäßig bei psychiatrischen und psychotherapeutischen Patient(inn)en vor. Sie bedürfen spezifischer Interventionen in einem Gesamtbehandlungsplan, damit die Betroffenen davon profitieren. Im Vortrag wird das Spektrum dissoziativer Störungen beschrieben und Kriterien zur Diagnosesicherung vorgestellt. Zudem wird ein Überblick über den psychodynamischen Ansatz zur Behandlung gegeben.
 
Eintritt: Gäste 10 Euro
 
Dr. Ursula Gast
Dammholm
15.01.201420.30 UhrSchmerz und Hypochondrie

Es wird eine Übersicht über die psychoanalytischen Hypochondrie-Modelle gegeben. Dabei werden die Entwicklung und auch die Notwendigkeit einer Aktualisierung deutlich. An einer geeigneten Kasuistik soll die Theorie mit der Praxis verbunden werden.
 
Dr. Karl-Heinz Bomberg
Berlin
 
Dipl.-Psych. Jürgen Golombek
Potsdam
14.12.201311.00 UhrSeminar zum Vortragsthema vom 13.12.2013
(Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Traum und Übertragung?)

Es soll der klinischen Erfahrung nachgegangen werden, dass zwischen erzähltem Traum und Übertragung eine Wechselwirkung besteht, die für die Deutung genutzt werden sollte.

Anmeldung erbeten: info@apb.de

Eintritt: Gäste 20 Euro, APB-Mitglieder 10 Euro, Kandidaten 5 Euro
 
Prof. Dr. Heinrich Deserno
Berlin
13.12.201319.00 UhrWelche Zusammenhänge bestehen zwischen Traum und Übertragung?

Historisch zeigt sich, dass die Fragen nach der Traumbildung und der Traumdeutung in einem Spannungsfeld zwischen Theorieentwicklung und Methodenverständnis liegen.

Eintritt: Gäste 10 Euro
 
Prof. Dr. Heinrich Deserno
Berlin
20.11.201320.30 UhrDie Bedeutung der Gruppenanalyse und ihrer therapeutischen Dialekte in der vernetzten Gesellschaft von heute

Nach einer Übersicht der aktuellen Entwicklungen in der Gruppenanalyse wird näher auf die Wirkfaktoren in der analytischen Gruppenpsychotherapie eingegangen. Der Wandel der Sozialisationstypen und die zeitgenössische Neigung des Selbst, aus sich herauszugehen und sich zu zeigen (Altmeyer 2013), wird aus einer gruppenanalytischen Perspektive betrachtet, Bezüge zu den Warnungen vor der Narzissmusfalle und möglichem kulturellen Verfall werden hergestellt.
 
Dr. Stephan Heyne
Berlin
26.10.201310.30 UhrWorkshop zum Vortrag vom 25.10.13
(Psychoanalyse in nicht-westlichen Kulturen)

Anmeldung erbeten: info@apb.de

Eintritt: Gäste 20 Euro, APB-Mitglieder 10 Euro, Kandidaten 5 Euro
 
Dr. Sudhir Kakar
Indien
25.10.201319.00 UhrPsychoanalyse in nicht-westlichen Kulturen

Sind die Grundannahmen der Psychoanalyse in anderen Kulturen wie z.B. in Indien gültig? Welche Unterschiede zeigen sich etwa in der Familiendynamik und in der Entwicklung von Kindern? Welche Modifikationen in der Behandlungstechnik sind notwendig? Diese Fragen sollen im Vortrag und im vertiefenden Workshop behandelt werden, in der Hoffnung, auch für Anwendung der Psychoanalyse hierzulande Anregungen zu geben.

Eintritt: Gäste 10 Euro
 
Dr. Sudhir Kakar
Indien
12.06.201320.30 UhrDer Koran und die Psychoanalyse

Einige ausgewählte Suren werden tiefen-hermeneutisch untersucht. Dabei geht es dem Referenten um die Frage, ob der Koran der Psychoanalyse Impulse geben kann.
 
Fatih Güc,
Berlin
20.04.201311.00 UhrGeschlechterspannung in China- eine Erprobung der ethnopsychoanalytischen Methode

Das Seminar macht am Beispiel einer hysterischen Massenneurose in Südchina und einiger Behandlungserfahrungen mit Chinesen die ethnopsycho-analytische Forschungsmethode nachvollziehbar.

Anmeldung erbeten: info@apb.de

Eintritt: Gäste 20 Euro, APB-Mitglieder 10 Euro, Kandidaten 5 Euro
 
Priv.-Doz. Dr. Alf Gerlach,
Saarbrücken
19.04.201319.00 UhrBraucht China die Psychoanalyse?
Braucht die Psychoanalyse China?


Seit dem Ende der Kulturrevolution 1976 und dem Beginn der gesellschaftlichen Modernisierung hat China auch die Psychoanalyse entdeckt. Dabei aufgeworfenen Fragen will der Vortrag nachgehen.

Eintritt: Gäste 10 Euro
 
Priv.-Doz. Dr. Alf Gerlach,
Saarbrücken
22.03.201319.00 UhrPsychoanalytische Aspekte des SexuallebensDr. Karl-Heinz Bomberg,
Berlin
22.02.201319.00 UhrAnalytiker werden, Analytiker bleiben

Wie leistet der Analytiker in jeder Stunde immer wieder die „theoretische Arbeit“, aus einer Alltagssituation eine analytische Situation zu entwickeln?

Eintritt: Gäste 10 Euro
 
Prof. Dr. Zwiebel,
Kassel