Klinische Ausbildung

Allgemeine Termine für alle KandidatInnen

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
22.02.2017Semesteröffnung:

Vortrag: S. Mitchell - Erneuerer oder Dichotomisierer?

Stephen Mitchell wird als einer der Hauptbegründer der relationalen Psychoanalyse angesehen. Im Vortrag soll sein Leben und Werk vorgestellt werden und seine Bedeutung für die gegenwärtige Psychoanalyse.
 
Jens Tiedemann
03.05.2017Psychoanalyse und Gesellschaft:

Vortrag: Scham-Wut als Ursache von Fanatismus und Gewalt

Hinter fanatischen und fundamentalistischen Allmachts- und Vernichtungsideen müssen nicht zu bewältigende Ängste vor Scham, Kleinheit und absoluter Nichtigkeit verborgen werden. Der Zusammenhang von Scham-Wut, destruktiver Idealität und Fanatismus soll im Vortrag dargestellt werden.
 
Jens Tiedemann
05.07.2017Semesterabschluss:

17.30 Uhr Versammlung der Kandidaten

Vortrag: Das geheime Unwissen der Therapeuten

Was Therapeuten denken, wissen und können, ist für Patienten die geheimnisvolle Seite der Therapie. Aus diesem Rätsel entwickeln sich Phantasien, in denen neurotische Wünsche und Ängste enthalten sind. Besonders die Vorstellung vom alles durchschauenden Therapeuten setzt diesen unter Druck.

im Anschluss: Vollversammlung (Kandidaten und Dozenten)
 
Klemens Färber

 

Klinische Ausbildung ab dem 3. Studienjahr

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumThemaDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
01.03.2017Indikation, Rahmen, Setting, Behandlungsplan und Prognose in der TP

 
Kathrin Albert
15.03.2017Das Prinzip des Fokus als gestaltende Kraft

Ausgehend von Lachauers Konzept der therapeutischen Arbeit mit dem Fokus erfolgt eine Einführung in die Grundlagen der Fokusbestimmung und – formulierung

Lachauer, R.: Der Fokus in der Psychotherapie. Pfeiffer. München 1992
Ermann, M.: Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Kohlhammer. Stuttgart 2004

 
Beate Grunert-Baillet
29.03.2017Regression und Widerstand in der TP

„Alles nur Widerstand …“ – Varianten, Nutzen, Problematik einer Patientenhaltung bzw. unseres (Miss-) Verständnisses davon. Die Ambivalenz zwischen Widerstehen müssen und Sich Bewahren wollen des Patienten, zwischen Selbst-Schutz und Aufrechterhaltung einer Störung soll diskutiert werden.

Mertens, W.: Einführung in die psychoanalytische Therapie Bd.3, Kohlhammer, Stuttgart 1991
Balint, M.: Mythos Regression. Klett Cotta. Stuttgart 2001

 
Jürgen Tietz
19.04.2017TP-Behandlungstechnik I

Klären, Konfrontieren und Deuten sind grundlegende Interventionen in der TP. Sie dienen dem Gewinnen von Einsicht. In der Veranstaltung werden die genannten Techniken anhand von Beispielen eingehend vorgestellt und diskutiert.

Wöller, W., Kruse, J.: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Schattauer, Stuttgart 2015
Rudolf, G.: Psychodynamische Psychotherapie. Schattauer. Stuttgart 2010

 
Sabine Will
17.05.2017Adaptive Strategien: Lernprozesse in der TP

Die Einbeziehung lerntheoretischer Aspekte kann in der Anfangs- und der Endphase einer TP oft wesentlich und hilfreich sein: Für das Umgehen mit Vermeidungstendenzen beim Ringen um das Bündnis. Oder beim Transfer von Einsichten in die äußere Realität bei der Ablösung aus der Therapie

Annemarie Dührssen: Dynamische Psychotherapie (1995). Göttingen (V & R). 145-166
 
Klemens Färber
14.06.2017TFP bei speziellen Indikationen/Psychoonkologie

Was geschieht, wenn eine Patientin unerwartet mit einer Krebsdiagnose in der Stunde erscheint? In diesem Seminar werden wir diejenigen therapeutischen Faktoren kennenlernen, die Spezifika der psychoonkologischen Therapie darstellen.

Herschbach P., Heußer, P. (2008). Einführung in die psychoonkologische Behandlungspraxis. Stuttgart: Klett-Cotta.
 
Ruth Becker
21.06.2017Körperpsychotherapie

Ausgehend vom Körpererleben können wir Patienten in einen Prozess des inneren Erkundens noch nicht bekannter oder nicht annehmbarer Aspekte ihrer selbst geleiten. Im Körpererleben des Patienten, sowie des Therapeuten teilen sich zudem Interaktionsmuster mit, für die wir auch in der analytischen Behandlung aufmerksamer werden können. Das kann im Seminar in prakt. Experimenten erfahren werden.

Geuter, U., Körperpsychotherapie. Grundriss einer Theorie für die klinische Praxis. Springer, 2015.
Body Psychotherapy: Experiencing the Body, Experiencing the Self. International Body Psychotherapy Journal, 15, 6-19.

http://www.ibpj.org/issues/Lisbon%20Congress%20Supplement.pdf

 
Ulfried Geuter
(Gastdozent)
28.06.2017TP im stationären Setting

Das stationäre Setting birgt einige Besonderheiten. Die Patienten sind meist in akuten Krisen. Therapeutische Sitzungen finden in höherer Frequenz, aber über einen kürzeren Zeitraum als im ambulanten Kontext statt. Multiple therapeutische Bezugspersonen sind an der Therapie beteiligt.
 
Stefan Rupprecht

 

Klinische Ausbildung ab dem 4. und 5. Studienjahr

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
08.03.2017Interventionstechniken

Ausgehend von den klassischen psychoanalytischen Interventionstechniken werden im Seminar patientenzentrierte vs. analytikerzentrierte Deutungen an Fallbeispielen diskutiert.

Greensohn, R.R.: Technik und Praxis der Psychoanalyse. Stuttgart 1973
Steiner, J.: Orte des seelischen Rückzugs. Klett Cotta. Stuttgart 2015

 
Uta Blohm
22.03.2017Der psychoanalytische Prozess

In der Psychoanalyse ist die Technik dem Prozess untergeordnet. Interventionen richten sich auf Widerstände, ermöglichen oder begrenzen die Regression, sichern den Rahmen. Differenzierte und flexible Prozessmodelle helfen dem Therapeuten, Inhalte und Zeitpunkte von Deutungen zu prüfen.

Thomae,. H., H. Kächele: Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie. Bd. 1. Springer. Berlin, Heidelberg 1996, 419-447
 
Klemens Färber
05.04.2017Projektive Identifizierung und Enactments

Das Verständnis der projektiven Identifizierung hat sich von einem ehemals intrapsychischen inzwischen zu einem intersubjektiven Phänomen gewandelt. Zusammen mit dem Konzept des Enactment soll die interaktionelle Dimension anhand dieser beiden Konzepte theoretisch, wie klinisch dargestellt werden.

Ogden, T. (1988) Die projektive Identifikation. Forum Psa. 4, 1-21.
Bohleber, W. et al. (2013) Für einen besseren Umgang mit psychoanalytischen Konzepten modellhaft illustriert am Konzept "Enactment". Psyche 67, 1212-1250.

 
Jens Tiedemann
26.04.2017Geschwisterkonflikte in der Behandlung

Im Seminar geht es um den psychotherapeutischen Umgang mit Geschwisterkonflikten und Geschwister-repräsentanzen. Im Vordergrund steht, wie diese sich in Träumen, in Übertragung und Gegenübertragung entfalten können und welche behandlungstechnischen Aspekte dabei zu berücksichtigen sind.

Adam-Lauterbach, D.: Geschwisterbeziehung und seelische Erkrankung – Entwicklungspsychologie, Psychodynamik, Therapie. Klett-Cotta, Stuttgart 2013
 
Dorothee
Adam-Lauterbach
10.05.2017Die Beendigung von Psychoanalysen/Psychotherapien

Am Ende von Behandlungen kann es noch einmal zu krisenhaften Zuspitzungen und intersubjektiven Verstrickungen kommen. Anhand von theoretischen Überlegungen und Fallbeispielen soll der Umgang mit dem Abschied reflektiert und diskutiert werden. Sehr gerne können eigene Erfahrungen eingebracht werden.

Diederichs, P. (Hg.) (2006): Die Beendigung von Psychoanalysen und Psychotherapien. Gießen (Psychosozial-Verlag).
Novick, J. & Novick, K.K.(2008): Ein guter Abschied. Die Beendigung von Psychoanalysen und Psychotherapien. Frankfurt a.M. (Brandes & Apsel).

 
Margit Murr
Karin Teufel
31.05.2017Abstinenz und Verführung

Die exklusive Beziehung zwischen Analytiker und Patient verführt zur Privatheit, die historische Entwicklung des Abstinenzgebots im Wandel der Zeiten soll beleuchtet und in den Kontext ethischer Anforderungen an den Therapeutenberuf gestellt werden.

Linden, M., Strauß B.,(HG) 2013: Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie
Berlin. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

 
Matthias Liebner
21.06.2017Körperpsychotherapie

Ausgehend vom Körpererleben können wir Patienten in einen Prozess des inneren Erkundens noch nicht bekannter oder nicht annehmbarer Aspekte ihrer selbst geleiten. Im Körpererleben des Patienten, sowie des Therapeuten teilen sich zudem Interaktions- muster mit, für die wir auch in der analytischen Behandlung aufmerksamer werden können. Das kann im Seminar in prakt. Experimenten erfahren werden.

Geuter, U., Körperpsychotherapie. Grundriss einer Theorie für die klinische Praxis. Springer, 2015.
Body Psychotherapy: Experiencing the Body, Experiencing the Self. International Body Psychotherapy Journal, 15, 6-19.

http://www.ibpj.org/issues/Lisbon%20Congress%20Supplement.pdf

 
Ulfried Geuter
(Gastdozent)

 

Kasuistisch-technische Seminare für klinische Semester

Tag: donnerstags // Zeit: 19:00-20:30 Uhr
Ort: Gruppe 1 – APB Vorlesungsraum // Gruppe 2 – Behandlungsraum II

Hinweis: Bitte tragen Sie sich am Beginn des Semesters in die Liste verbindlich ein, die Sie an der WBA-Infotafel im Vorlesungsraum vorfinden. Es wird eine schriftliche Falldarstellung eines Behandlungsabschnitts vorausgesetzt.
 
DatumGruppe 1Gruppe 2
02.03.2017Frank Blohm / Kati Albert-HorzetzkyUta Blohm / Matthias Liebner
16.03.2017Karl-Heinz Bomberg / Mariola Pawlowska-KocelaAndrea Huppke / Robin Verner
30.03.2017Adriane Wachholz-Abiodun / Sabine WillVera Kattermann / Christoph Seidler
20.04.2017Adriane Wachholz-Abiodun / Margit MurrVera Kattermann / Jens Tiedemann
04.05.2017Uta Blohm / Kati Albert-HorzetzkyFrank Blohm / Beate Grunert-Baillet
18.05.2017Andrea Huppke / Kathrin AlbertDorothee Adam-Lauterbach / Robin Verner
15.06.2017Christina Matthé / Jens TiedemannUta Blohm / Karin Teufel
29.06.2017Frank Horzetzky / Matthias LiebnerKarl-Heinz Bomberg / Katja Dittmann