Klinische Ausbildung

Allgemeine Termine für alle KandidatInnen

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
06.09.2017Semesteröffnung:

Geschichte der Psychoanalyse
 
Jens Tiedemann
29.11.2017Psychoanalyse und Gesellschaft:

Ist die IFPS eine alternative IPA?

Die International Federation of Psychoanalytic Societies (IFPS) wurde 1962 für die psychoanalytischen Gruppen gegeründet, die nicht in die IPA wollten oder durften. Im Vortrag werden die Gründungsgeschichte und das Selbstverständnis der IFPS untersucht
 
Andrea Huppke
31.01.2018

17.30 Uhr
Semesterabschluss:

Versammlung der KandidatInnen
 
31.01.2018

18:00 bis 20:30 Uhr
„Paula Heimann - Wegweiserin für die Arbeit mit der Gegenübertragung“

im Anschluss: Vollversammlung (KandidatInnen und DozentInnen)
 
Uta Blohm

 

Klinische Ausbildung ab dem 3. Studienjahr

(Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie – TP - , Teil 1)
Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumThemaDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
13.09.2017Einleitung der Behandlung

Es wird dargestellt, wie sich in den ersten Behandlungsgesprächen Störung, Übertragung und Gegenübertragung sowie Widerstand konstellieren, welche Schwierigkeiten und Erkennnisse sich sofort einstellen und wie sie "überstanden" und genutzt werden können.

Eckstaedt, A. (1995) Die Kunst des Anfangs. Frankfurt a.M.
 
Jürgen Tietz
20.09.2017Psychodynamik und Therapie von Zwangsstörungen

Patienten mit Zwangsstörungen können als "gehemmte Rebellen" mit Konflikten um Autonomie und Fügsamkeit imponieren, andererseits kann eine Zwangssymptomatik aber auch als autoprotektive Möglichkeit eines fragilen Selbst mit Fragmentierungsängsten entwickelt werden.

Lang, H. (2017): Der gehemmte Rebell: Struktur, Psychodynamik und Therapie von Menschen mit Zwangsstörungen. Stuttgart (Klett-Cotta); Ambühl, H. (2005): Psychotherapie der Zwangsstörungen. Krankheitsmodelle und Therapiepraxis-störungsspezifisch und schulenübergreifend. Stuttgart (Thieme)
 
Gudrun Minnich
27.09.2017Veränderungen der PT-Richtlinien

Mit der Strukturreform der psychotherapeutischen Versorgung wurden neue Leistungen eingeführt und die Bewilligungsschritte für Psychotherapie haben sich verändert. Die wesentlichen Neuerungen und ihre Auswirkung auf die Institutsambulanz sollen vorgestellt werden.
 
Katja Dittmann
Matthias Liebner
11.10.2017Indikation PA/mod.PA/TfP/stat.PT/KZT/
Krisengespräche


Die Anwendungsmöglichkeiten psychoanalytischer Verfahren sind vielfältig. Darüber wird eine Übersicht gegeben. Wann ist nun welches Vorgehen indiziert? Kriterien werden erarbeitet und an einem Fallbeispiel deutlich gemacht.

Forum Psychoanalyse, Sonderheft Dezember 2011, Band 27
Wöller,Kruse (2010) TfP, Schattauer, Stuttgart

 
Karl-Heinz Bomberg
08.11.2017Rahmen und Setting

Unter welchen Bedingungen findet der therapeutische Prozess statt, welche Regeln gelten, gibt es einen Behandlungsvertrag, was bedeutet das Patientenrechtegesetz? Was ist mit Raum, Zeit und Geld? Machen wir eine Vereinbarung zum Ausfallhonorar? Diese Fragen wollen wir gemeinsam im Seminar angehen.

Pflichthofer, D. (2012): Spielregeln der Psychoanalyse. Gießen (Psychosozial); Blohm, F. (2011): Das Unbehagen am Ausfallhonorar. Forum Psychoanalyse 27: 61-81
 
Frank Blohm
Beate Grunert-Baillet
22.11.2017Initialtraum und Aussagekraft von Träumen

Der Behandlungsbeginn ist für Patient und AnalytikerIn ein Zeitabschnitt intensiven Erlebens. Der Initialtraum kann Aussagen über die bevorstehende Analyse, aber auch über Struktur und Symbolisierungsfähigkeit des Träumers machen. Bitte bringen Sie Behandlungs-Träume für unsere Traumanalyse mit.

Freud, S. (1900): Die Traumdeutung. In: Studienausgabe Bd. II. Frankfurt a. M. (Fischer, 1972), 283-334; Deserno, H (1992): Zum funktionalen Zusammenhang von Traum und Übertragung. Psyche, 46 (10), 959-978.
 
Margit Murr
Karin Teufel
06.12.2017Die Container-Funktion des Therapeuten

Ausgehend von Bions Modell des Containments soll diese grundlegend therapeutisch-analytische Funktion theoretisch erläutert, anhand von Fallvignetten aufgefunden und in ihrer Störbarkeit diskutiert werden.

Bion, W.R. (1990): Eine Theorie des Denkens. In: Bott-Spillius, E.(Hg.): Melanie Klein heute. Bd.1. Stuttgart (Verlag Internat. Psychoanalyse. 225-235.

Zwiebel, R. (2007): Von der Angst, Psychoanalytiker zu sein. Stuttgart (Klett-Cotta).

 
Christina Matthè
10.01.2018Kurzzeittherapie/Akutbehandlung/Sprechstunde

 
Sabine Will
24.01.2018OPD gehört zum Handwerkszeug des Psychoanalytikers mit einem hilfreichen Konzept.

Dabei geht es um Status-, Prozessdiagnostik. Anhand der 4 Achsen: 1.Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen 2.Beziehung 3.Konflikt 4.Struktur werden die Grund- lagen dargestellt und Anwendungen beschrieben.

Arbeitskreis OPD(Hrsg.)(2009): Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD 2
Huber Bern

 
Karl-Heinz Bomberg

 

Klinische Ausbildung ab dem 4. und 5. Studienjahr

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
20.09.2017Psychodynamik und Therapie von Zwangsstörungen

Patienten mit Zwangsstörungen können als "gehemmte Rebellen" mit Konflikten um Autonomie und Fügsamkeit imponieren, andererseits kann eine Zwangssymptomatik aber auch als autoprotektive Möglichkeit eines fragilen Selbst mit Fragmentierungsängsten entwickelt werden.

Lang, H. (2017): Der gehemmte Rebell: Struktur, Psychodynamik und Therapie von Menschen mit Zwangsstörungen. Stuttgart (Klett-Cotta)

Ambühl, H. (2005): Psychotherapie der Zwangsstörungen. Krankheitsmodelle und Therapiepraxis-störungsspezifisch und schulenübergreifend. Stuttgart (Thieme)

 
Gudrun Minnich
04.10.2017Psychosomatik

Ausgehend von der Definition werden die großen Gruppen psychosomatischer Erkrankungen und verschiedene Modelle dazu dargestellt. An einem Fallbeispiel
sollen die theoretischen Ansätze in einem psychoanalytischen Prozess sichtbar werden.

Uexkuell (2017): Psychosomatische Medizin, Urban und Fischer München 2017; Hoffman,Hochapfel (2004): Psychosomatische Medizin, Schattauer Stuttgart
 
Karl-Heinz Bomberg
18.10.2017Behandlung von Patienten mit Psychosen (Teil II)

Aufbauend auf die im ersten Teil ausführlich diskutierten Entwicklungstheorien sollen behandlungstechnische Implikationen und Besonderheiten im therapeutischen Umgang mit psychotisch Erkrankten zur Darstellung kommen.
 
Vera Söder
15.11.2017Dynamiken der Therapie von "Spät-Adoleszenten"

In Analyse und TP ist die Regression eigentlich Voraussetzung und Motor der Veränderungsprozesse. Bei Patienten mit prolongierter Adoleszenz ist schon die ganze Lebensform regressiv - und die Regression wird zum Widerstand. In der Übertragung entstehen ödipale Muster oder Nesthocker-Konflikte

Dornes, M.: (2010) Die Modernisierung der Seele. Psyche- Z. Psychoanal. 64. 995-1033; Balint, M. (2012): Therapeutische Aspekte der Regression. Klett-Cotta. Stuttgart. 133-144
 
Klemens Färber
13.12.2012Die Deutung - Veränderungen eines Basiskonzeptes

Die Definition der Deutung hat sich von den Freudschen Anfängen bis heute stark verändert. Im Seminar werden patienten- und analytikerzentrierte Deutungen anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Körner, J. (2015): Die Deutung in der Psychoanalyse. In: Lindauer Beiträge zur Psychotherapie und Psychosomatik. Stuttgart (Kohlhammer); Steiner, John (2013): Orte des seelischen Rückzugs, Klett-Cotta, Stuttgart

 
Uta Blohm
17.01.2018Zur Psychodynamik der Suizidalität

Es werden psychoanalytische Konzepte zur Suizidalität vorgestellt, die verhelfen die innere Objektwelt suizidaler Patienten in ihrem autoaggressiven, letztendlich paradoxen Versuch zu verstehen, das Selbst und das Objekt durch Selbsttötung vor Vernichtung durch Scham, Schmerz und Schuld zu retten.

Briggs S. Lemma A. (2012): Suizid und Suizidalität: Psychoanalytische Behandlung, Prävention und Theorie. Brandes und Aspel, Frankfurt a.M.; Kind, J.: Suizdal. (1998) Die Psychoökonomie einer Suche. Vandenhoeck & Rupprecht, Göttingen.
 
Dorothee Adam-Lauterbach

 

Kasuistisch-technische Seminare für klinische Semester

Tag: donnerstags // Zeit: 19:00-20:30 Uhr
Ort: Gruppe 1 – APB Vorlesungsraum // Gruppe 2 – Behandlungsraum II

Hinweis: Bitte tragen Sie sich am Beginn des Semesters in die Liste verbindlich ein, die Sie an der WBA-Infotafel im Vorlesungsraum vorfinden. Es wird eine schriftliche Falldarstellung eines Behandlungsabschnitts vorausgesetzt.
 
DatumGruppe 1Gruppe 2
04.09.2017Uta Blohm, Jens TiedemannSahap Eraslan, Frank Horzetzky
28.09.2017Frank Blohm, Kati Albert-HorzetzkyDorothee Adam-Lauterbach, Ruth Becker
12.10.2017Beate Grunert-Baillet, Vera KattermannKarl-Heinz Bomberg, Katja Dittmann
09.11.2017Uta Blohm, Vera SöderAndrea Huppke, Jens Tiedemann
23.11.201Adriane Wachholz-Abiodun, Margit MurrFrank Blohm, Beate Grunert-Baillet
07.12.2017Adriane Wachholz-Abiodun, Sabine WillKarl-Heinz Bomberg, Katja Dittmann
11.01.2018Vera Kattermann , Christoph SeidlerAndrea Huppke, Robin Verner
25.01.2018Frank Horzetzky, Sahap EraslanDorothee Adam-Lauterbach, Vera Kattermann