Gasthörer-Status

Wenn Sie sich für eine Ausbildung oder Weiterbildung in Psychoanalyse und/oder tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie an unserem Institut in Berlin interessieren, so sind Sie herzlich willkommen, die APB e.V. als Gasthörerin bzw. Gasthörer zu entdecken. Sie können an Lehrveranstaltungen der vorklinischen Ausbildung sowie an Literaturseminaren gegen eine entsprechende Gebühr teilnehmen und damit psychoanalytisches Denken und psychoanalytischen Austausch an unserem Institut kennenlernen. Bitte richten Sie dazu eine Anfrage an unser Sekretariat (E-Mail: info@apb.de). Der Besuch dieser Lehrveranstaltungen ist, im Falle einer Zulassung zur Aus-/Weiterbildung, auf den späteren Ausbildungsgang anrechenbar.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Bewerbung.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen den Besuch unserer öffentlichen Veranstaltungen und Vorlesungen.

Folgende Lehrveranstaltungen können Sie mit einem Gasthörer-Status besuchen:

 

Vorklinische Ausbildung im 1. und 2. Studienjahr

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumInhaltDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
04.03.2020
Intersubjektivität

Das Konzept der Intersubjektivität stellt eines der wich-tigsten zentralen Bestandteile des Paradigmenwechsels in der psychodynamischen Technik und Theorie dar. In der Vorlesung soll anhand eines Radiokollegs eine Einführung in das Konzept gegeben werden und gemeinsam diskutiert werden.
 
Jens Tiedemann
18.03.2020 Elternschaft aus psychoanalytischer Sicht

Der Übergang in die Elternschaft mobilisiert wegen der durchlässigeren Abwehr, noch unverarbeitete Konflikte. Die auftauchenden Repräsentanzen können sich projektiv auch in der Beziehung zum Baby zeigen und die Sicht auf das Baby verzerren. Es ist für die Eltern auch eine intensive Zeit für eigene seelische Entwicklung.
Stern, D. (1998): Die Mutterschaftskonstellation. Stuttgart (Klett-Cotta).
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heft 140, XXXIX. Jg., 4/2008, Übergänge in die Elternschaft. Frankfurt/M. (Brandes &Apsel).

 
Kati Albert-Horzetzky
01.04.2020
Paardynamik

Psychische Störungen ziehen häufig Beziehungskon-flikte nach sich und umgekehrt, was in Einzeltherapien oft Gegenstand der Auseinandersetzung ist. Im Seminar werden Konzepte der Paardynamik vorgestellt. Weiterhin wird das Thema: "treue und offene Paarbeziehungen" diskutiert.
Müller-Schneider, Th. (2019): Liebe, Glück und menschliche Natur. Eine biokulturelle Analyse der spätmodernen Paarge-sellschaft. Gießen (Psychosozial).
Willi, J. (2008): Therapie der Zweierbeziehung. Stuttgart (Klett-Cotta).

 
Uta Blohm

Andrea Huppke
29.04.2020Prolongierte Adoleszenz

Adoleszenz ist die Lebensphase mit verschiedenen entwicklungsbezogenen Schwellensituationen, die sensibel ist für bestimmte psychopathologische Abweichungen. Es werden Überlegungen zur prolongierten Adoleszenz und seelische und gesellschaftliche Einflüsse auf diesen Verlauf der Adoleszenz reflektiert.
König, K. (1994): Fixierung in der Adoleszenz und die Folgen, Forum Psychoanalyse. 10, S. 356-362. Mertens, W. (1992): Entwicklung der Psychosexualität und der Geschlechtsidentität Band 1 und Band 2, Kohlhammer (Stutt-gart).
 
Frank Horzetzky
13.05.2020Alle wollen alt werden - aber keiner will alt sein?!

Das Alter fordert zur Auseinandersetzung mit einer langen Vergangenheit und einer nahenden finalen Zukunft heraus. "Dazwischen" kann die tägliche Gegenwart sowohl als Entwicklungsaufgabe als auch als Zu-mutung erlebt werden. Verschiedenste Facetten dieses Prozesses sollen im Seminar beleuchtet werden.
Quinodoz, D. (2012): Älterwerden - eine Entdeckungsreise. Gießen (Psychosozial).
Peters, M. (2004): Klinische Entwicklungspsychologie des Alters. Göttingen (V+R).

 
Christina Matthé
27.05.2020Der Tod - ein Thema über das ganze Leben

"Es wird Ihnen auf dem Sterbebett nicht helfen, sich daran zu erinnern, was ich glaube, Sie sollten sich Ihre eigenen Gedanken über diese Frage machen", sagte C.G. Jung zu einer Patientin. Dazu soll dieses Seminar Raum und Anregung geben.
Freud,S. (1915): Zeitgemäßes über Krieg und Tod. In: GW, Bd. X, 323-355.
Yalom, I. (2010): Tod. In: Existentielle Psychotherapie. Bergisch-Gladbach (EHP).

 
Beate Grunert-Baillet

 

Literaturseminare am Donnerstag

Tag: donnerstags // Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
Grenzen - als psychische und als soziale Struktur

Bei »Grenzen« denken viele zuerst an die Grenze schlechthin – die Berliner Mauer, die bis zu ihrem Einsturz einen gescheiterten Staat am Leben hielt. Andere denken viel-leicht an „no border“ und die radikalen Entgrenzungsideale; an Deregulierung, Enttabu-isierung und idealistische Freiheitskonzepte.
In der Psychotherapie haben wir zunächst eher den eigenen Forschungsbereich im Blick: Die Ich-Grenzen, die Grenzen des Settings oder die Begrenzung der Regres-sion. Im therapeutischen Prozess sind wir mit der Zeitgrenze, der Generationengrenze oder den eigenen emotionalen Belastungsgrenzen konfrontiert – und immer wieder mit den Grenzen des Möglichen
 

Hinweis:
Die angegebene Literatur wird rechtzeitig zu den Seminaren als Reader bereitgestellt.
Die Texte sollten von den Kandidaten vor den Seminaren gelesen werden. Damit wird eine gründliche Diskussion der Inhalte möglich, ebenso ein Austausch darüber, wie bestimmte Inhalte und theoretischen Konzepte verstanden werden können.
 
Grenzen - als psychische und als soziale Struktur
DatumInhaltDozent/in
Literatur als Reader erhältlich.
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
27.02. 2020Grenzen der Selbstregulation (De Masi)

Ornstein, P.H., A. Ornstein: Selbstbehauptung, Ärger, Wut und zerstörerische Aggression. Perspektiven des Behandlungspro-zesses. Psyche 51. 289-310. Stuttgart. Klett-Cotta.
 
Alexander Brandt
12.03. 2020Ausgrenzung . (Lemma)

Bohleber, W. (2017): Das Eigene und das Fremde – Psychische Prozesse der Ausgrenzung und Gewalt. In: B. Unruh, I. Moeslein-Teising, S. Waltz-Pawlitta: Grenzen. Psychosozial-Verlag. Gießen. 17-33
 
Jürgen Tietz
26.03. 2020Grenzen der Realität

Gruen, A. (1987): Der Wahnsinn der Normalität. Realismus als Krankheit. München. Dtv. S. 73-99
 
Kathrin Albert
23.04. 2020Toleranz und Grenzen (Smirnoff)

Brede, K. (2017): Psychoanalytische Kritik der Toleranz. Psyche 73. 549-563. Klett-Cotta. Stuttgart
 
Klemens Färber
07.05. 2020Psychose und Realitätsgrenzen

Atwood, G.E. (2017): Der Abgrund des Wahnsinns. Psychoanalytische Erkundungen von Erfahrungen seelischer Zerstörung. Gießen. Psychosozial. Verlag. S. 67-94.
 
Vera Söder
04.06. 2020Das Mögliche als Grenze? e

Rohde-Dachser, C. (2005): „In den Himmel kommen, ohne zu sterben“ – Inszenierungen des Unmöglichen als Selbster-haltungsstrategie. in: C. Rohde-Dachser, F. Wellenhoff: Inszenierungen des Unmöglichen. Gießen. Psychosozial-Verlag. S. 36-59
 
René Mehlau
18.06. 2020Freies Literaturseminar

(Themenvorschläge bitte an Kandidatensprecher)
 

Lewis A. Ph.D. (1991), Psychoanalytic Dialogues 1, 29-51.