Gasthörer-Status

Wenn Sie sich für eine Ausbildung oder Weiterbildung in Psychoanalyse und/oder tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie an unserem Institut in Berlin interessieren, so sind Sie herzlich willkommen, die APB e.V. als Gasthörerin bzw. Gasthörer zu entdecken. Sie können an Lehrveranstaltungen der vorklinischen Ausbildung sowie an Literaturseminaren gegen eine entsprechende Gebühr teilnehmen und damit psychoanalytisches Denken und psychoanalytischen Austausch an unserem Institut kennenlernen. Bitte richten Sie dazu eine Anfrage an unser Sekretariat (E-Mail: info@apb.de). Der Besuch dieser Lehrveranstaltungen ist, im Falle einer Zulassung zur Aus-/Weiterbildung, auf den späteren Ausbildungsgang anrechenbar.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Bewerbung.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen den Besuch unserer öffentlichen Veranstaltungen und Vorlesungen.

Folgende Lehrveranstaltungen können Sie mit einem Gasthörer-Status besuchen:

 

Vorklinische Ausbildung im 1. und 2. Studienjahr

Tag: mittwochs // Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Behandlungsraum II
 
DatumInhaltDozent/in
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
14.03.2018

"Psychotherapeutische Ansätze im stationären Setting - Ein Entwicklungsbericht"

 
M. Sandner
Gastdozent
11.04.2018Geschlechtsidentitäten

Quindeau begreift Geschlecht als Kontinuum, in dem Männlichkeit und Weiblichkeit zwei Pole darstellen. Aspekte von Transgender können diskutiert werden. Es werden aktuelle und historische Gesichtspunkte psychoanalytischer Theoriebildung in Bezug auf die Entwicklung der Geschlechtsidentität erörtert.

Quideau,I. (2008): Verführung und Begehren. Die psychoanalytische Sexualtheorie nach Freud. Stuttgart (Klett-Cotta).
Mertens,W. (1997): Entwicklung der Psychosexualität und der Geschlechtsidentität. Band 1 und 2. (Kohlhammer).

 
Gudrun Minnich
25.04.2018Paardynamik

Psychische Störungen ziehen häufig Beziehungskonflikte nach sich und umgekehrt, was auch in Einzeltherapien oft Gegenstand der Auseinandersetzung ist. Im Seminar werden Konzepte der Paardynamik vorgestellt und Einblicke in die psychoanalytische Paartherapie gegeben.

Kreische, R. (2012): Paarbeziehungen und Paartherapie (Lindauer Beiträge zur Psychotherapie und Psychosomatik). Kohlhammer, Stuttgart.
Willi, J. (2008): Therapie der Zweierbeziehung, Klett-Cotta, Stuttgart

 
Uta Blohm,
Andrea Huppke
16.05.2018Elternschaft aus psychoanalytischer Sicht

Der Übergang von der Dyade zur Triade bedeutet eine große innerseelische Umwälzung. Die Abwehr ist fluider und frühe, noch unverarbeitete Themen treten zu Tage. Diese Selbst- und Objektrepräsentanzen können sich auch projektiv in der Beziehung zum Baby wiederfinden. (viele klinische Beispiele)

Stern, D. (1998): Die Mutterschaftskonstellation. Stuttgart (Klett-Cotta).
Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapie, Zeitschrift für Psychoanalyse und Tiefenpsychologie, Heft 176, 48. Jg., 4/2017, Formen der Elternschaft

 
Kati Albert-Horzetzky
30.05.2018Krisen in der Lebensmitte

Welche Lebenssituationen sind charakteristisch für die Phase der„Lebensmitte“? Welche körperlichen und seelischen Veränderungen und welche privaten und beruflichen Situationen tauchen gehäuft auf? Was kann es für die therapeutische Beziehung bedeuten, wenn die Behandler/innen deutlich jünger sind.

Münch, V. (2016): Krise in der Lebensmitte. Perspektiven der
analytischen Psychologie für Psychotherapie und Beratung. Berlin, Heidelberg (Springer)

 
Kathrin Albert
13.06.2018Wir Großeltern und die Folgen

Nicht nur in der Mehrgenerationenperspektive sind die Großeltern bedeutsam, in der Transmission von Sitten, Traumen und Tabus.
Seit dem 2.WK dürfen die Großeltern auch unmittelbar mit den Enkeln umgehen, neuerdings sind sie kaum zu entbehren: Neue Konfliktlinien sind programmiert.

Seidler, Ch. (2015): Die langen Schatten der Kriegskindheiten. In: Psychoanalyse und Gesellschaft. Berlin. edition bodoni, S.109-123

Gottschalk, G. (2009): Die Erfindung der Großeltern. Geo 2/09, S.140 ff

 
Christoph Seidler
27.06.2018"Der Tod ist groß, wir sind die Seinen..." (Rilke)

Der Tod beginnt nicht erst mit dem Sterben, sondern begleitet uns von Beginn des Lebens an im Bewussten und Unbewussten. Seine Verdrängung und/oder Anerkennung als existentielle Herausforderung hat Auswirkungen sowohl auf die Führung des Lebens als auch auf den Umgang mit dem konkreten, eigenen Tod.

Frick, E. & Vogel, R.T. (2012) (Hg.): Den Abschied vom Leben verstehen. Stuttgart (Kohlhammer).

Yalom, I.D. (2010): Existentielle Psychotherapie. Bergisch Gladbach (EHP).

 
Christina Matthé

 

Seminare am Samstag

Ort: APB Vorlesungsraum
 
DatumZeitInhaltDozent/in
Literatur als Reader erhältlich.
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
17.03.2018

09:30 - 13:30 UhrTräume sind keine Schäume!

Nach einer kurzen theoretischen Einführung wollen wir uns mit der Arbeit an Träumen im Behandlungsprozess beschäftigen: Zum einen im Sinne eines "Traumseminars" nach Morgenthaler, zum anderen anhand von Stundenprotokollen/Träumen aus Behandlungen. Bitte bringen Sie gerne eigenes Fallmaterial mit.

Jimenéz, J. P. (2012): Tradition und Erneuerung in der Traumdeutung. In: Psyche, 66, 09/10, S. 803 - 832.

Morgenthaler, F. (1986): Der Traum. Fragmente zur Theorie und Technik der Traumdeutung. Psychosozialverlag, Gießen.

 
Margit Murr,
Karin Teufel
05.05.201810:00 - 14:00 UhrBorderline- Therapie im stationären Setting

Im Rahmen der TP- Reihe soll künftig die stationäre Anwendung von psychoanalytischen Konzepten zu Haltung und Technik stärker thematisiert werden. Dazu bieten wir erstmals ein Samstagsseminar an, in dem anhand des vorgestellten Konzepts auch eine mitgebrachte Vignette behandelt werden könnte.

Huber, D., M. v. Rad (Hrsg.): (2011) Störungsorientierte psychodynamische Therapie im Krankenhaus. Kohlhammer. Stuttgart, Berlin, Köln. (Punkt 2: Das Integrations- Setting)
 
Klemens Färber,
Anna Thüngen
23.06.201809:30 - 13:30 UhrVergleich und Anwendung psychodynamischer Konzepte

In diesem Seminar sollen anhand von klinischem Fallmaterial die Methodenpluralität dargestellt werden. Die Kernkonzepte der unterschiedlichen psychoanalytischen Schulen sollen exemplarisch herausgearbeitet werden.

Mertens, W. (2010) Psychoanalytische Schulen im Gespräch, Bd. 1-3. (Bern) Huber.

Kuttenkeuler, D., Schäfer, G. (Hg.)(2016): Deutungsprozesse im Wandel. Psychosozial Verlag. Gießen

 
Ruth Becker,
Uta Blohm,
Jens Tiedemann

 

Literaturseminare am Donnerstag

Tag: donnerstags // Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr // Ort: APB Vorlesungsraum
 
Hinweis:
Die angegebene Literatur wird rechtzeitig zu den Seminaren als Reader bereitgestellt.
Die Texte sollten von den Kandidaten vor den Seminaren gelesen werden. Damit wird eine
gründliche Diskussion der Inhalte möglich, ebenso ein Austausch darüber, wie bestimmte Inhalte und theoretischen Konzepte verstanden werden können.
 
Offene Literaturgruppe der Kandidatinnen und Kandidaten:
Informationen erhalten Sie über die Kandidatensprecher.
 
Thematik für das Sommersemester:
Freuds Traumdeutung von 1900 gilt gemeinhin als Geburtsurkunde der wissenschaftlichen Psychoanalyse. Gemessen daran scheint sich das Thema in der aktuellen analytischen Debatte ein wenig verflüchtigt zu haben. Nicht so bei unseren Kandidaten! – Die haben den Traum nämlich diesmal als thematische Klammer der Literaturseminare für das ganze Semester vorgeschlagen.

Die Textauswahl unserer Referenten bietet einen guten Einblick in die Entwicklung der analytischen Konzepte zum Traum - und zu den Träumern. Die Lektüre der Texte regt an, das Träumen in der Therapie als einen fortlaufenden Prozess der Integration und einer vorbereitenden Fokussierung wieder stärker ins Auge zu fassen.
 
DatumInhaltDozent/in
Literatur als Reader erhältlich.
Textkenntnisse der Literatur werden vorausgesetzt.
Die mit *Ref. gekennzeichneten Seminare ermöglichen die Einarbeitung eines Referats. Bitte setzen Sie sich am Semesterbeginn mit dem jeweiligen Dozenten in Verbindung.
08.03.2018Traum oder wahr? Geschichte einer verschwommenen Grenze

in: Gehring, P.: Traum und Wirklichkeit. Campus-Verlag.
Frankfurt/M. 2008. S. 200 ff

 
Jürgen Tietz
22.03.2018„Irmas Injektion“ – Freuds berühmtester Traum

Freud, S.: Die Traumdeutung. Stud.-Ausgabe Bd. 2. Fischer. Frankfurt/M. 1994. S. 134- 150
 
Anna Thüngen
Klemens Färber
19.04.2018Der Nabel des Traums (Laurence de Bataille)

Bataille, L.: Der Nabel des Traums. Quadriga-Verlag. Weinheim, Berlin 1988. S. 27-65
 
Michael Meyer zum Wischen
03.05.2018Gruppale Aspekte des Träumens (Charlotte Beradt)

Beradt, C.: Das dritte Reich des Traums. Suhrkamp. Frankfurt/M 1994
 
Kathrin Albert
24.05.2018Freies Literaturseminar

Thema und Literatur wird von den Kandidaten ausgewählt
 
07.06.2018Der träumende Analytiker (Ralph Zwiebel)

Zwiebel, R.: Der träumende Analytiker. Psyche. Klett-Cotta 2012. S. 776- 802
 
Vera Söder
Katja Dittmann
21.06.2018Traumdiagnostik (Morgenthaler)

Morgenthaler, F.: Der Traum. Psychosozial- Verlag. Gießen 2004. S. 53-87
 
Anna-Sophia
Schnur